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Lehrgänge

Kurzlehrgang, berufsbegleitend,
2 Wochenenden, 1 Projektblock

 

für Gebäude-Energieberater, planende Ingenieure und Architekten

 

Dieser Kurzlehrgang wird derzeit nur auf Anfrage angeboten. 

 

Zielgruppe

Für die energetische Beratung von Nichtwohngebäuden zugelassene Energieausweisaussteller nach EnEV 2009.

Energieberater für Wohngebäude, die ihr Beratungsfeld erweitern möchten.
Verantwortliche Planer, Architekten, Innenarchitekten, Bauingenieure, Bauleiter, Projektsteuerer in z.B. energieoptimierenden Gewerbe- oder Industriebau-Projekten, sowie fachkundige Bauherren.
Ingenieure mit Fachkenntnissen der Energieberatung, die im Energie- oder Bausektor tätig sind, besonders Ingenieure aus den Bereichen Versorgungstechnik, Elektrotechnik, Anlagenbau, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Physik.

Hierbei ist er vor allem für Ingenieure geeignet, die über fundiertes Wissen in der Anlagentechnik verfügen.

Lehrgangsbeschreibung

Nach gesetzlicher Vorgabe und Expertenmeinung soll bei Vermietung und Verkauf von so gut wie allen Immobilien der sogenannte Energieausweis vorgelegt werden müssen.
Für Wohngebäude, deren Sanierung und Neubau gilt die aktuelle Fassung der Energie-Einsparverordnung EnEV. Gerade Stadthäuser in Großstädten sind jedoch häufig gemischt-genutzte oder rein gewerbliche Altbauten. Die neue DIN V 18599 schafft die Grundlage zur energetischen Betrachtung aller Gebäudetypen. Bei den neuen Rechenverfahren werden jetzt auch Kühlung und Beleuchtung in die Bilanzierung aufgenommen. Die neue DIN V 18599 legt damit auch eine Rechengrundlage für Nichtwohngebäude.
Der Lehrgang wurde speziell für Energieberater konzipiert, die ihr Beratungsfeld auf Nichtwohngebäude ausweiten möchten. Er stellt somit eine sinnvolle fachliche Ergänzung für Energieberater dar.

Lehrgangsziel

Der Lehrgang bereitet Sie auf die energetische Gebäudeberatung von Nichtwohngebäuden vor.
Er bietet Ihnen
1. aktuelles Fachwissen zur DIN 18599 und deren Umsetzung
2. Erlernung und Einsatz geeigneter Energieberatersoftware
3. Praxis in der Nicht-Wohngebäudeberatung durch das abschließende Projekt

Preis

990,- € zzgl. Mwst. (= 1.178,10 €)


Förderung

Weiterbildungskosten sind in gewissen Grenzen steuerlich abzugsfähig. Bitte fragen Sie dazu Ihren Steuerberater oder Ihren Sachbearbeiter beim Finanzamt.
Dieser Lehrgang kann für Geringverdiener/innen mit einer Bildungsprämie zu 50%, max. 500 EUR gefördert werden. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Informationen finden Sie unter www.bildungspraemie.info
Bitte fragen Sie uns vor Ihrer Lehrgangsanmeldung nach dieser Fördermöglichkeit.

 

 

Tätigkeitsfelder

Sie helfen, den Bestand an Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien zu entwickeln, zu sanieren und vor allem energetisch zu modernisieren. Deutsche und europäische Richtlinien stellen an Baukörper immer höhere Anforderungen. Diese zu erfüllen schafft auch die Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb der Gebäude und damit für Rendite am Markt.


Themengebiete

Der Ergänzungslehrgang findet berufsbegleitend an vier Wochenenden statt.
Nach einer Einführung in das Thema erarbeiten Sie die einzelnen Teile der Norm, entsprechend des Neuigkeitsgrades für Energieberater in Unterricht, Diskussion und vertiefend in Gruppenarbeiten. Sie behandeln bereits aus anderen Normen bekannte Teile der Vornorm (z.B. DIN 4108-6, DIN 4701-10) wiederholend und danach neue Elemente (z.B. Teil 4 und 7) entsprechend eingehend. Ein mehrstündiger Block „Lüftungs- und Klimatechnik“ vertieft vor allem für Bauingenieure und Architekten das Thema Gebäudetechnik. In einem umfangreichen, praxisnahen Projekt über ca. 3 Tage wenden Sie Ihr neues Wissen praktisch an. Dabei arbeiten Sie mit zu diesem Zeitpunkt anerkannten Softwarepaketen.

Der Ergänzungslehrgang findet berufsbegleitend an Wochenenden statt. Er entspricht den „Anforderungen an die Inhalte“ gemäß EnEV 2009, Anlage 11 Teil 3.


Einführung

  • Gesetzliche Grundlagen, EU-Recht, Landesrecht
  • EPDP, Energy Performance of Buildings Directive
  • EnEV 2007: Zu erwartende Inhalte und Neuerungen
  • Überblick über und Struktur des Normenwerks
  • Beteiligte Stellen, Bilanzierung alt/neu
  • Ergebnisvergleiche europäischer Bewertungsansätze


Bilanzierung und Zonierung

  • Überblick über das Vorgehen bei der Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für die Beheizung , Kühlung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung für Gebäude
  • Übergreifende Definitionen
  • Allgemeine Bilanzierungsmethodik
  • Zentrale Bilanzgleichungen
  • Zonierung
  • Primärenergiefaktoren
  • Umwelteinflüsse


Nutzenergiebedarf für Heizen und Kühlen von Gebäudezonen

  • Monatsbilanzverfahren
  • Einzelgrößen für das Monatsbilanzverfahren


Nutzenergie für die Luftaufbereitung

  • Kennwertverfahren
  • Spezielle Anlagenkonzepte
  • Übergabe von Bilanzgrößen
  • Berechnung des Endenergiebedarfs für die Luftförderung
  • Berechnung des Nutzenergiebedarfs für das Heizen, Kühlen, Befeuchten und Entfeuchten
  • Maximale Leistungen


Nutzungsrandbedingungen, Klimadaten

  • Nutzungsrandbedingungen Wohngebäude
  • Nutzungsrandbedingungen Nichtwohngebäude
  • Klimadaten
  • Ausführliche Nutzungsprofile für Nichtwohngebäude
  • Ermittlung der Tag- und Nachtstunden


Einführung in die Lüftungs- und Klimatechnik

  • Nutz und Endenergiebedarf für Beleuchtung
  • Begriffe, Symbole und Einheiten
  • Nachweisverfahren


Endenergiebedarf von Heizsystemen

  • Randbedingungen für die einzelnen Prozessbereiche
  • Ermittlung der Energieaufwendungen


Endenergiebedarf Wohnungslüftungsanlagen

  • Nutzwärmebedarf
  • Übergabe
  • Verteilung
  • Speicherung
  • Erzeugung


Nutz und Endenergiebedarf von Warmwasser-bereitungssystemen

  • Grundlagen und Randbedingungen
  • Ermittlung der Kennwerte


End- und Primärenergiebedarf von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

  • Grundsätze
  • Berechnung
  • Berechnungsbeispiel


Endenergie von Raumlufttechnik und Klimakälte für Nichtwohnungsbau

  • Berechnungsverfahren
  • Nutzenergie (Energieaufwand) der Luftaufbereitung
  • Übergabe, Verteilung, Speicherung
  • Endenergie für die Erzeugung von Kälte und Dampf
  • Endenergien


Praktischer Teil

  • Ausarbeiten eines praxisrelevanten Projekts, das sämtliche Normteile abdeckt.
  • Nutzung von Energieberatersoftware (Markt)


Lehrgangsmethodik

Präsentation, Gruppenarbeit, Beispiele, Berechungen
gesamt Unterrichtstunden: ca. 60


Der Lehrgang wird derzeit auf Anfrage angeboten.

Wenn Sie wissen wollen, ob der Lehrgang für Sie geeignet ist, dann beraten wir Sie gerne.

Fordern Sie Informationen an: 

Anett Mährlein,
Angelika Cremer,
Tel: 089- 57 88 79

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Westendstr. 179, 80686 München - Email: info@gtw.de

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